Deutschland hat bei der U19-Europameisterschaft in Ungarn auch das dritte Gruppenspiel gewonnen. Die Losfee meinte es ebenfalls gut mit der Mannschaft um die drei Talente des SC Union Lüdinghausen.
Die deutsche U19-Mannschaft hat bei der Mixed-Team-EM in Tatabánya/Ungarn ihr Zwischenziel erreicht: Dank eines 2:0-Sieges im letzten Vorrundenspiel über Litauen zog die DBV-Auswahl als Gruppensieger ins Viertelfinale ein. Ganz so nervenaufreibend wie beim 2:1 zum Auftakt gegen Schweden war es am Donnerstag nicht. Ein kleiner Kraftakt war dennoch nötig, um die Mannschaft aus dem Baltikum zu bezwingen.
Von Florian Levenig
Die DBV-Auswahl – mit drei Aktiven des SC Union Lüdinghausen – hat ihr Auftaktmatch gegen Schweden 2:1 gewonnen. Doch der Erfolg, ohne den das Erreichen der K.o.-Runde in weite Ferne gerückt wäre, hing am seidenen Faden.
Dramatischer Auftakt bei der U19-Mixed-Team-EM: Erst mit dem allerletzten erfolgreichen Ballwechsel zum 55:54 sicherten Ex-Unionist Linus Emmerich (Sterkrade-Nord) und Fynn Ohliger (Refrath) Deutschland den Auftaktsieg über Schweden. Hätten die Skandinavier das Match gewonnen, wäre der Gruppensieg – das erklärte Ziel der DBV-Auswahl – in ganz weite Ferne gerückt.
Von Florian Levenig
Deutschland peilt im Mixed-Team-Wettbewerb in Ungarn den Gruppensieg an. Mit dazu beitragen soll ein Trio des SC Union Lüdinghausen. Für Gold kommen nach Lage der Dinge nur zwei Nationen in Betracht.
Am Dienstag beginnt in Tatabánya im Nordwesten von Ungarn die Mixed-Team-Europameisterschaft in der Klasse U19. Und wo man schonmal da ist, wird in der Woche drauf an gleicher Stelle die Individual-EM ausgetragen. Drei Top-Talente des SC Union Lüdinghausen – Leon Kaschura, Lisa Bonnemann und Juna Bartsch – vertreten dort die deutschen Farben.
Von Florian Levenig
Die Nordlichter gehen aus freien Stücken zurück in die 2. Bundesliga. Michael Schnaase, Teammanager des SC Union Lüdinghausen bedauert das. Ein Gutes hat das TSV-Aus allerdings für die Nullachte und zwar die künftige Unionistin Amelie Lehmann (vorher TSV Trittau) verbleibt in Liga eins bei Union 08.
Die Badminton-Bundesliga gibt es seit 1971/72. In den Anfangsjahren waren immer acht Mannschaften mit von der Partie, später neun, zehn oder, 2021/22, gar elf. Doch seither schrumpft die Beletage stetig. Schon im Vorjahr hatten sich Erstliga-Dino 1. BC Beuel und die SG Schorndorf freiwillig aus dem Oberhaus zurückgezogen, jetzt tut es ihnen der erst vor zwölf Monaten aufgestiegene TSV Trittau gleich. Da die Zweitligameister ebenfalls keine Lust haben, hochzugehen (oder ihnen die finanziellen Mittel dafür fehlen), ist die 56. Erstliga-Spielzeit die kleinste jemals. Ganze sieben Mannschaften können und/oder wollen sich die nationale Eliteklasse noch leisten.
Von Florian Levenig