Seit Mittwoch kann man in der „Drei-Burgen-Arena“ Badminton der Spitzenklasse bestaunen. Möglich, dass man die Cracks in ein paar Jahren auf dem Olympia-Podest wiedersieht. Ein Chinese will nicht mit der Presse reden. Vielleicht darf er nicht. Nur um das mal einzuordnen: Den Grand Prix, den bedeutendsten Nachwuchswettbewerb überhaupt in dieser Sportart, gibt es genau vier Mal. Zwei Turniere in Asien, eines, die „Dutch Junior“, im niederländischen Haarlem und das vierte, seit Mittwoch, in Lüdinghausen. „Man kann das mit den Grand Slams im Tennis vergleichen“, schlägt Hans-Werner Bartsch vor, Abteilungs-Vize des örtlichen SC Union. Wimbledon also, Roland Garros, Flushing Meadows, Melbourne Park. Das ist so die Flughöhe, in der man noch bis Sonntag in diesem schönen Städtchen im südlichen Münsterland unterwegs ist.
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