Medaillenflut beim Badminton Nachwuchs

  • 5. Oktober 2020
  • Jörg Christensen
  • Allgemein
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Ein wahrer Medaillenregen ist für Unions Nachwuchsspieler bei den Verbandsvorentscheidungen niedergegangen. So erkämpften sich die Unionisten beim letzten Qualifikationsturnier für die Westdeutschen Meisterschaften gleich 14 Podestplätze. Siebenmal Gold, zweimal Silber und fünfmal Bronze lautete die eindrucksvolle Bilanz. Qualifiziert für die „Westdeutschen“ sind die ersten Vier im Einzel und die ersten Zwei in den Doppeldisziplinen.

Erfolgreichste Unionistin war diesmal Annchristin Block, die in der Altersklasse U15 gleich alle drei Disziplinen für sich entscheiden konnte. Besonders beeindruckend war ihr Sieg im Mädcheneinzel, wo sie an Position vier gesetzt ins Rennen ging. In wahren Drei-Satz-Krimis behielt sie ab dem Viertelfinale die Nerven und erkämpfte sich im Finale gegen die an Zwei gesetzte Johanna Wendt ( TSV Heimaterde Mülheim) in echter Siegermentalität mit 21:12, 13:21 und 22:20 den begehrten Titel. Den Schwung konnte sie gleich mit ins Mixed nehmen, das sie mit Vereinskamerad Joshua Bartsch bestritt. Hier konnte die Unionpaarung die Top gesetzten Liffers/Gemünd (Gladbecker FC) im Finale in zwei Sätzen schlagen. Im kleinen Feld der Mädchendoppel U15 setzte Annchristin mit Partnerin Chiara Kosig (Gelsenk.-Buer) die Erfolgsserie fort und siegte souverän und ohne Satzverlust.

Und auch Annchristins jüngere Schwestern, Julika und Ineke konnten in ihren Altersklassen überzeugen. Julika Block, im Mädcheneinzel U13 an Eins gesetzt, landete einen Start-Ziel-Sieg. Julika ließ nie einen Zweifel daran, dass sie das Turnier gewinnen wollte. Das musste auch Mannschaftskollegin Fiona Bergen einsehen. Sie unterlag Julika im Halbfinale, konnte das kleine Finale, das Spiel um Platz Drei, dann aber mit Bravour gegen die höher eingestufte Hannah Kolodzie (GW Mülheim) gewinnen. Ebenfalls Dritte wurde Julika Block im Mädchendoppel U13 mit Partnerin Pia Rappen (TV Refrath) in deren Bezirk Süd 2 in Refrath.

Ineke Block, die Jüngste der Schwestern, setzte sich gemeinsam mit der gleichaltrigen Vereinskameradin Amelie Kaschura im Mädchendoppel U11 eindrucksvoll gegen die durchweg ältere Konkurrenz durch. Die talentierten U9`er holten sich den Turniersieg ohne Satzverlust. Im Mädcheneinzel U11 konnte erst Franziska Drees (SV Lippramsdorf) Ineke Block im Finale stoppen. Ineke unterlag hier mit 17:21 und 21:23. Im Halbfinale hatte diese Amelie Kaschura in drei heiß umkämpften Sätzen niedergerungen. Amelie sicherte sich anschließend den dritten Platz mit 21:16 und 21:18 gegen Laura Brach (1. BV Mülheim).

Ebenfalls zweimal auf`s Treppchen gelangte Victoria Südbeck in der Altersklasse U17. Mit Laura Kosig (PSV Gelsenk.-Buer) gelangte sie bis ins Finale und siegte nach drei engen Sätzen gegen Jäger/Schmidt (TSV Heimaterde) mit 21:15, 20:22 und 21:19. Im Mädcheneinzel wurde sie Dritte. Sie musste sich lediglich im Halbfinale der späteren Siegerin Sara Jäger (TSV Heimaterde) beugen.

Das vereinsinterne Jungendoppel Joshua Bartsch/Torben Bölke erspielte sich in der Altersklasse U15 den zweiten Platz. Im Halbfinale hatten sie die an Position Zwei gesetzte Gelsenkirchener Paarung Haug/Schmidt deutlich in zwei Sätzen geschlagen. Im Finale mussten sie Liffers/Schymik (Gladbecker FC) jedoch den Vortritt lassen. Mit einem fünften Platz im Jungeneinzel U15, dem ersten Nachrückerplatz, hat Joshua Bartsch, neben seinen Qualifikationen im Mixed und im Doppel, auch hier noch gute Chancen auf die „Westdeutschen“.

Colin Kuprianow konnte sich im „Finale“ bei den Jungen U17 gemeinsam mit Kevin Beermann (PSV Gelsenk.-Buer) mit 21:9 und 21:12 gegen Kalde/Tieben (ATV Haltern) durchsetzen. Hier gingen Corona bedingt nur zwei Doppel an den Start, die somit schon automatisch für die Westdeutschen Meisterschaft qualifiziert sind. Da ging es quasi nur noch um die Setzpositionen für die WDM.

Im Jungendoppel U19 ging Kevin Aydin mit Ben Oberpichler (VfB GW Mülheim) an den Start. An Position zwei gesetzt verpassten sie nur knapp die direkte Qualifikation, denn im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ hatten gleich drei Paare beinahe identische Ergebnisse. Fünf Spielpunkte Differenz verdrängten sie auf den dritten Platz. Nun können sie nur noch nachrücken.

Konstantin Tonner, der im Jungeneinzel U11 an den Start gegangen war, schaffte den Sprung bis ins Halbfinale. Platz vier sicherte auch ihm eine direkte Qualifikation für die Westdeutschen. Ein tolles Ergebnis für sein erstes Turnierjahr.

Weitere Platzierungen: Bela Bergmann belegte den zehnten Platz im Jungeneinzel U13. Kevin Aydin wurde elfter im Jungeneinzel U19 und Torben Bölke dreizehnter im Einzel der Jungen U15. Im Mädchendoppel U17 belegten Helena Kemper/ Eva Leiendecker den 7. Platz.

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