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Leon Kaschura holt zweiten Platz in Hoensbroek

Kaum waren die Weihnachtstage vorüber, ging es für eine kleine Schar des Union Badminton Nachwuchses auf zum Carlton International Youth Tournament 2018 im niederländischen Hoensbroek. Hier wollte sich der ambitionierte Nachwuchs nach den Erfolgen auf deutscher Ebene einmal der internationalen Konkurrenz stellen.

Rechts: Leon Kaschura

Los ging es mit den gemischten Doppeln U11, bei denen Aylia Vogt mit Marie-Eliot Aissi aus Frankreich an den Start ging, musste doch ihr angestammter Partner und Vereinskamerad Linus Emmerich verletzungsbedingt seine Teilnahme kurzfristig absagen. Nach gewonnenen Auftaktspielen unterlagen sie jedoch in der dritten Runde einem eingespielten französischen Doppel.

Leon Kaschura trat mit Juna Bartsch an. Doch das Union-Duo musste ebenfalls in der dritten Runde gegen eine, an Position zwei gesetzte, französisch-belgische Paarung die Segel streichen.

Im Jungendoppel musste Leon Kaschura, ebenfalls bedingt durch die Verletzung seines Stammpartners Linus Emmerich, umdisponieren und startete mit einem französischen Nachwuchsspieler. Leider ereilte ihn auch hier eine Niederlage im ersten Spiel.

Im Mädchendoppel U11 starteten Aylia Vogt und Juna Bartsch gemeinsam, verloren jedoch glatt in der ersten Runde gegen ein französisches Doppel.

Im Gegensatz zu den Doppeldisziplinen gingen den Einzelspielen Vorgruppenbegegnungen voraus. Im Mädcheneinzel war für Aylia nach einem Sieg gegen eine Französin und einem verlorenen Spiel gegen eine starke Russin Schluss. Auch Juna Bartsch kam mit einem Sieg und einer Niederlage nicht über die Gruppenphase hinaus. Joshua Bartsch, einziger Unionist in der Altersklasse U13, musste sich in beiden Gruppenspielen geschlagen geben.

Leon Kaschura, der in den Doppeldisziplinen schon ausgeschieden war, konzentrierte sich völlig auf das Jungeneinzel U11, wo er nicht nur in den Gruppenspielen, sondern auch im Hauptfeld dominierte und seinen Gegnern aus den Niederlanden, Frankreich, England und Thailand keinen Satz gönnte. Erst im Finale gegen den Briten Jack Kenji Moore kam es zu einem ebenbürtigen Schlagabtausch, der mit 21:13, 18:21 und 21:15 an Moore ging. Kaschura, für den dieses internationale Turnier das erste dieser Art war, freute sich jedoch auch sehr über den zweiten Platz.