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Schnaase zur WM in China

Am Mittwochnachmittag startete die deutsche Badminton-Nationalmannschaft vom Flughafen in Frankfurt/Main in Richtung China. In Qingdao wird vom kommenden Sonntag eine Woche lang die Mixed-Team-WM ausgetragen. Mit an Bord saß Karin Schnaase. Die 26-Jährige vom SC Union Lüdinghausen gehört zum zehnköpfigen Aufgebot des Deutschen Badminton-Verbandes.

Karin Schnaase gehört in China zum deutschen WM-Aufgebot, darf sich aber keine Chancen auf einen Einsatz ausrechnen. Foto:

Hoffnungen auf einen Einsatz bei der Weltmeisterschaft für gemischte Mannschaften darf sich die Einzelspielerin aber nicht machen. Pro Spiel wird nur ein Dameneinzel ausgetragen, und da ist Juliane Schenk von der SG EBT Berlin gesetzt. Die deutsche Auswahl trifft bei den Titelkämpfen um den Sudirman Cup in der Vorrunde am Sonntag auf die topgesetzten Chinesen und am Montag auf Japan. Gegen China wird das Team chancenlos sein, gegen Japan rechnet sich Chefbundestrainer Jakob Høi etwas aus. Um ins Viertelfinale einzuziehen, muss Deutschland eins der beiden Gruppenspiele gewinnen.Schenk ist dafür unersetzlich. „Ich gehe ganz stark davon aus, dass ich nicht spiele“, sagt Schnaase. „Ich bin dabei, falls mal etwas passiert und um Erfahrungen zu sammeln.“ Die WM in China will sie trotzdem in vollen Zügen genießen.

Am vergangenen Wochenende sammelte Schnaase in Nordafrika nicht nur wichtige Erfahrungen, sondern auch Punkte für die Olympia-Qualifikation. Bei den Internationalen Meisterschaften von Marokko in Marrakesch schaffte sie den Sprung ins Viertelfinale. Erst in der Runde der letzten Acht verlor sie gegen Carolina Marin. Schämen muss sie sich dafür nicht: Der Jungstar aus Spanien bezwang im Finale Juliane Schenk. Schnaase hatte im Achtelfinale gegen die an Nummer zwei gesetzte Bulgarin gewonnen. Die Bedingungen in Marokko waren laut der Unionistin „sehr speziell“. Gespielt wurde auf einem Betonboden.



VON RALF AUMÜLLER, Westfälische Nachrichten