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Ran an den Verhandlungstisch

Die Saison 2010/11 in der Badminton-Bundesliga ist seit dem vergangenen Wochenende Geschichte. Berlin, Beuel und Bischmisheim spielen noch den Deutschen Meister aus, der Rest der Liga hat bis zum Ende der Sommerferien Pause. Jetzt erstmal ausspannen? Für Michael Schnaase gilt das ganz sicher nicht. Der Teammanager des SC Union Lüdinghausen bastelt nun mit Hochdruck an dem Kader für die nächste Spielzeit.

Die letzte hat das Team auf dem vierten Rang abgeschlossen und damit die Platzierung aus dem Vorjahr bestätigt. Nur diesmal darf der Bundesliga-Dauergast aus der Steverstadt als Folge der Reform im Oberhaus nicht an den Play-Offs teilnehmen. Weil es auch keinen Absteiger gab, wird die vergangene Saison nicht als besonders prickelnde in Erinnerung bleiben. „Ganz so spannend war es nicht, aber wir haben unser Ziel erreicht“, erklärt Schnaase. „deutschen Vereinen zu gehören.“ Wir sind stolz, zu den vier besten

In der kommenden Saison wird die deutsche Eliteliga von acht auf zehn Mannschaften aufgestockt. Die letzten beiden Teams steigen am Ende der Normalrunde direkt ab. „Das wird wieder spannender. Ich glaube, dass sich etliche Vereine verstärken werden. Es wird enger in der Bundesliga“, meint Schnaase. Die Klubs brauchen ohnehin einen großen Kader, weil viele Topspieler angesichts der Olympia-Qualifikation nicht immer zur Verfügung stehen werden.

„nennt der Union-Macher als Ziel. Das „Mindestens“ bedeutet, dass Union auch damit liebäugelt, die großen Drei der Bundesliga Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen und mindestens wieder Vierter werden“, anzugreifen. Dafür aber müssen sich die Lüdinghauser verstärken.

Doppelspezialist Jan-Sören Schulz hört - wie berichtet - aus beruflichen Gründen auf. Dafür könnte Union einen starken Doppel- und Mixedspieler aus den Niederlanden verpflichten. Der 26-jährige Ruud­ Bosch hat sich am Samstag das letzte Heimspiel der Lüdinghauser gegen Rosenheim angeschaut. „Wir stehen in engen Verhandlungen, eine Entscheidung fällt in Kürze“, sagt Schnaase.

Sicher ist, dass Spitzenspieler Yuhan Tan sowie die Eigengewächse Karin Schnaase und Josche Zurwonne weitermachen. Mit dem 37-jährigen Ukrainer Vladislav Druzhchenko, dem Indonesier Endra Kurniawan, mit Carina Grewe und Laura Ufermann spricht Michael Schnaase noch. wollen bleiben“, betont er. Und er weiß auch: „Wir brauchen in jedem Fall einen großen Kader.“ Jetzt geht es erstmal ran an den Verhandlungstisch.



VON RALF AUMÜLLER, Westfälische Nachrichten